Leipziger Rettichbirne

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Die Leipziger Rettichbirne ist eine alte sächsische Sorte, die bereits Anfang des 19. Jahrhunderts beschrieben wurde. Sie ist eine kleine Sommerbirne und reift Ende August / Anfang September.
Mit dem Einsetzen der Pflückreife muß sie geerntet werden. Die Früchte sind dann noch grün und etwas schwierig zu pflücken. Der Stiel löst sich schlecht vom Fruchtkuchen. Allerdings werden sie bei zu später Ernte mehlig. Im Gegensatz zu einigen anderen Sommerbirnen können die Früchte der Leipziger Rettichbirne über zwei bis drei Wochen verteilt ausgepflückt werden. Rechtzeitig geerntet ist die Leipziger Rettichbirne saftig, süß und etwas gewürzt. Sie eignet sich sowohl als Tafelbirne, als auch zum Einkochen und Dörren.
Der Baum wächst kräftig und bildet eine ausladende Krone. Der Ertrag ist regelmäßig und hoch, die Früchte sind windfest. Er eignet sich sehr gut als Landschaftsbaum oder zur Anpflanzung in Streuobstbeständen.