Gute Graue

» in Sommerbirnen »

Gute Graue, September 2018Die Gute Graue, auch Beurré gris, Grisbirne oder Graue Sommerbutterbirne, wurde 1851 von der Versammlung deutscher Pomologen in Gotha zur vermehrten Anpflanzung empfohlen. Es wird angenommen, dass die Sorte bereits im 17. Jahrhundert in Frankreich bekannt war.
Bei der Guten Grauen handelt es sich um eine Sommerbirne, die Ende August / Anfang September pflückreif wird. Sie kann höchstens eine Woche gelagert werden. Allerdings hängen die Früchte recht fest am Baum, so dass die Ernte über zwei oder drei Wochen erfolgen kann.
In der Vollreife ist das Fruchtfleich fast schmelzend und kann um das Kernhaus herum etwas feingrießig sein. Es besitzt einen kräftigen, süßsäuerlichen und aromatischen Geschmack. Die Gute Graue findet trotz ihrer etwas festen Schale als Tafelfrucht Verwendung, kann aber auch zum Kochen, Dörren und hartreif zur Versaftung genutzt werden.
Der Baum ist starkwüchsig, so dass sich die Pflanzung vor allem im Streuobstbau oder als Wegepflanzung empfiehlt. Gerade hier kommt ihm aber seine geringe Krankheitsanfälligkeit und Langlebigkeit zugute. Die Gute Graue gehört zu den alternierenden Sorten, ist dann aber alle zwei Jahre ein Massenträger.